NLP-Technik

Gefühle modulieren

Die Spirale von negativen Gedanken und Gefühlen stoppen

Manchmal dreht sich unser Gedankenkarussell ständig und immer weiter und blockiert mit den negativen Emotionen, die dadurch entstehen unser Denken und Handeln. Unruhe, Angst, Sorge und die Vorstellung davon, was passieren könnte lähmen uns. Negative Gedanken produzieren mehr unruhige Gefühle, die wiederum weitere unruhigen Gedanken anstacheln. Es entsteht eine Spirale, die uns nur noch in eine Richtung blicken lässt, alles eventuell Gegenteilige ausblendet – und die negativen Gefühle weiter anfeuert. 

Dann neigen wir dazu, solche Gedanken und Gefühle zu verdrängen. Und stellen fest, dass das nicht wirklich funktioniert. Der Effekt des rosa Elefanten. An den Du jetzt gerade NICHT denkst. 

Mit der Technik Gefühle modulieren kannst Du Dich aus dem Griff negativer Gefühle befreien. Du wirst wieder handlungsfähig und kannst auch aus dem Gedankenkarussell der negativen Gedanken und Überzeugungen aussteigen, Ursache Deiner Unruhe und Sorgengedanken.

Der Schlüssel: Das Gefühl über den Körper zu lösen.

Die Technik hat es in sich, auch wenn sie sich vielleicht zunächst nicht so anfühlt.

(Wichtig: Wenn Du unter Panikattacken leidest, suche bitte unbedingt einen Arzt oder Therapeuten auf.) 

Und so ist der Ablauf:

Wahrnehmen

Du beginnst mit Deinen Gedanken zu Deinem Thema, Deiner Herausforderung.
Denn jedem Gefühl geht ein Gedanke voraus.

Worum geht es?

Was denkst Du darüber?

Welche Emotionen verspürst Du, wenn Du daran denkst?

Zum Beispiel Sorgen, Zweifel, Hilflosigkeit, Befürchtungen, Neid, Eifersucht… 

Welches körperliche Gefühl löst das aus?

Zum Beispiel Kribbeln, Kloß, Druck, Verspannung etc.. 

Wie stark ist das Gefühl?

Bewerte es auf einer Skala von 1 bis 10 (1 = kaum wahrzunehmen, 10 = kaum auszuhalten) 

Wo genau im Körper nimmst Du das Gefühl wahr?

Im Bauch, am Hals…

Wie genau?

Wie groß ist es?
Hat es eine Farbe?
Ist es eher ein kleiner, fester Druckpunkt oder wabert es, ist es starr oder bewegt es sich?
Gibt es ein Geräusch dazu? Einen Geschmack, Geruch…?

 

Modulieren

Versuche nun, das `Teil´ in seiner Form, Farbe etc. zu verändern, zu modellieren.
Mach es kleiner oder größer, weniger oder mehr farbig, fester oder beweglicher usw.

Wie stark ist das Gefühl jetzt?

Bewerte es wieder auf einer Skala von 1 bis 10 (1 = kaum wahrzunehmen, 10 = kaum auszuhalten)

Spiel ein wenig damit herum und schau, was es macht und was sich an Deinem Empfinden verändert. Bis sich der Wert auf der Skal deutlich verringert.
Schon das aktive Tun gibt Dir das Gefühl, dass es Dich nicht mehr unkontrolliert beherrscht.

Übrigens:

Das funktioniert selbstverständlich auch in die andere Richtung.
Wenn Du gute, schöne Gefühle verstärken, intensivieren möchtest.
Probiere es mal aus. Aber warne Dein Umfeld vor. 😉

Loslassen

Du kannst noch einen Schritt weiter gehen und das Gefühl komplett loslassen.
Wenn Du willst.
Fühl in Dich hinein und entscheide, ob es in dieser Form bleiben darf oder nicht.
Du weißt ja jetzt, dass Du es jederzeit modulieren kannst.

Der erste Schritt dazu ist –
das Gefühl anzunehmen.
Das wird sich vielleicht paradox anhören.
Doch Du kannst erst etwas loslassen, wenn Du es zuvor angenommen hast.

Stell Dir also vor, wie Du dieses Gefühl liebevoll annimmst.

Wie einen lieb gewonnenen Freund.
Vielleicht hast Du sogar ein Bild dazu.
Es kann sein, dass es jetzt noch mal richtig Gas gibt.
Das darf sein.

Und nun – kannst Du das Gefühl loslassen?

Das meint gehen lassen, weniger werden lassen, auflösen, verblassen… wie immer Du es empfindest.

Achte darauf, wie sich das anfühlt…
Wird es leiser? Weniger? Ist es einfach weg?

Erlaube es Dir. Es darf gehen.
Wenn Dir das schwer fällt, dann tu einfach mal so, als ob Du es könntest.

Lass Dir Zeit.

Eine gute Idee ist, langsam rückwärts zu zählen.
Von 10 abwärts.
Und sich vorzustellen, wie es immer weniger wird… langsam… Schritt für Schritt…
Mit dem Wissen, bei 0 lässt es komplett los…

Wie stark ist das Gefühl jetzt?

Bewerte es wieder auf einer Skala von 1 bis 10.
(1 = kaum wahrzunehmen, 10 = kaum auszuhalten)

Ist es weniger geworden? Ist es weg?
Du kannst die Übung wiederholen, bis Du denkst, es ist gut so.

 

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